Las Vegas – Glücksspiel-Hauptstadt der Welt

Las Vegas – Glücksspiel-Hauptstadt der Welt

Wenn man an Las Vegas denkt, hat man bunte Lichte, riesige Hotels, Casinospieler und eine Menge Live-Shows for Augen. Der Name Las Vegas ist beinahe gleichbedeutend mit Glücksspiel, und die meisten Leute sind mit Sonst wie Viva Las Vegas vertraut.

Aber wie ist diese legendäre Stadt entstanden, und wie hat Sie sich zum Inbegriff der Unterhaltung entwickelt? Schauen wir uns einige wichtige Ereignisse in der Geschichte dieses Ortes an, welcher auch als Sin City bekannt ist.

Die Anfangsjahre von Las Vegas

Ursprünglich war Las Vegas bekannt für seine Frischwasser-Quellen in einer Umgebung, die sonst lediglich Wüste ist, sowie als Zwischenstopp zwischen Los Angeles und Salt Lake City. Reisende waren daher in der Gegend oft gesehen, da es der einzige Ort war, an dem man frisches Wasser erhielt, eine Pause machen konnte und Vorräte für die Weiterreise bekam. Für viele Jahre blieb Las Vegas lediglich das.

Erst 1905 wurde die Siedlung schließlich zur Stadt erklärt. Jedoch blieb Vegas ein Ort, der nicht viel Anziehungskraft in Bezug auf Unterhaltung bot. Das alles änderte sich im Jahre 1931. Damals begannen Bauarbeiter die Gegend zu überschwemmen, als die Arbeiten für den berühmten Hoover Damm losgingen. Im gleichen Jahr gab es aber noch ein weiteres wichtiges Ereignis, dass die Zukunft der Stadt festigen würde. Der Bundesstaat Nevada legalisierte Glücksspiel.

Wechsel zu Casino Spielen

Las Vegas hatte fortan zwei Einkommensressourcen zur Verfügung. Zum einen die herein schwärmenden Bauarbeiter, die regelmäßig in der Stadt verweilten und wovon die meisten auch nach etwas Unterhaltung suchten. Das zweite war die Freiheit Casinos und Glücksspiel-Häuser zu errichten. Das Resultat war offensichtlich. Außerdem herrschte zu der Zeit die große Depression und Las Vegas musste einen Weg finden, der schlechten Ökonomie zu entkommen.

Diese zwei Faktoren waren ein Garant für Erfolg, und es dauerte nicht lange bis Las Vegas mehrere Casinos beherbergte, die meist die Bauarbeiter als Zielgruppe hatten. Die Casinos begannen daher auch Live-Unterhaltung anzubieten. Angesichts des Publikums waren die Shows dann immer mehr mit Stand-Up-Comedy oder aufreizenden weiblichen Darstellern bestückt. Las Vegas begann daher einen gewissen Ruf zu erhalten.

Der zweite Weltkrieg

Der Hoover Damm wurde 1935 fertiggestellt und viele Arbeiter kehrten danach in ihre Heimat zurück. Las Vegas hingegen zog mittlerweile Kunden von weiter her an. In 1941 wurde in der Nähe eine Militär-Basis eröffnet, wodurch die ausbleibenden Bauarbeiter in Las Vegas durch Militärs ersetzt wurden. Wieder einmal erlebte Las Vegas einen Geschäftsboom.

Ab diesem Zeitpunkt interessierten sich Investoren mit reichlich Geld ernsthaft für die Stadt. Der Ruf Las Vegas‘ im Handumdrehen schnelles Geld verdienen zu können führte dazu, dass viele Geschäftsleute ein Stück vom Kuchen abhaben wollten. Die Skyline von Las Vegas begann zu wachsen, und neue Casinos, neue Hotels und die mittlerweile berühmten Neonlichter veränderten das Stadtbild für immer.

Nach dem Krieg

Als der zweite Weltkrieg zum Ende kam, war Las Vegas bereits als Inbegriff guter Unterhaltung, aufregender Casinos und wilder Nächte in den USA angesehen. Die Nachfrage nach Immobilien in der Stadt hielt an und Las Vegas wuchs in atemberaubendem Tempo.

Im Jahr 1960 wurden dem exzentrischen Howard Hughes nachgesagt, mehr Immobilien als jeder andere Investor in Las Vegas erworben zu haben, wodurch die Begeisterung für die Stadt in der Wüste weiter anschwoll.

Das moderne Las Vegas

Die Jahre vergingen und Las Vegas konnte seinen Ruf als das Zentrum des Glücksspiels in den Vereinigten Staaten behaupten. In den 1970er und 1980er Jahren entstanden zahlreiche andere Casino-Einrichtungen, in der Hoffnung zur nächsten großen Attraktion zu werden. Das war unter anderem auch der Grund für die Mega-Konstruktionen, die noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen und das Interesse in der Stadt wiederbeleben sollten.

Die erste solcher Mega-Bauten eröffnete 1989 – das Mirage Casino und Hotel. Die Größe lies die Besucher sprachlos. Das Gebäude erstreckte sich über den Horizont der Stadt und war riesig genug, dass Besucher nur um einen Blick auf die Inneneinrichtung werfen zu können vorbeiströmten.

Immer noch königlich

Heute gibt es viele Orte, die mit der Größe und dem Glamour von Las Vegas mithalten können, jedoch toppt nichts das Original. Schon allein die Erwähnung von Las Vegas beschwört Bild von glitzernden Plätzen, funkelnden Casino-Einrichtungen und glamouröse Unterhaltung hervor.

Vor kurzem, im Jahr 2012, erlebte die Stadt einen Anstoß Renovierungen voranzutreiben, wodurch viele neue Museen und Geschäftseinrichtungen öffneten. Viele behaupteten, dass die Stadt Ihren Ruf vom Glücksspielzentrum hin zu einem familienfreundlichen Urlaubsziel ändern möchte. Das mag mehr oder weniger erfolgreich gewesen sein, die meisten Besucher interessieren sich wahrscheinlich weiterhin weniger für ein Museum. Was die Zukunft des Diamanten in der Wüste bereithält ist aber noch offen.