Kultig, Trendy, Historisch

Berg Fuji
Quelle: roughguides.com

Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, die man vom Fernsehen, von Geschichtsbüchern, Postern, Reiseberichten in Magazinen oder als Thema eines Spiels im Handy Casino her kennt. Wäre es nicht schön, diese Attraktionen mal in echt zu sehen? So einige von denen sind wirkliche Touristenmagneten und man sollte eventuell mehr Zeit einplanen oder sich eine Uhrzeit aussuchen, in der weniger los ist.

Auch wenn es Stimmen gibt, die sagen, dass man sich die eine oder andere Sehenswürdigkeit sparen kann oder sollte, am besten ist es gar nicht darauf zu hören und sie trotzdem zu besuchen.

Hier folgt eine kleine Auswahl an Bauwerken, die man gesehen haben sollte.

Der Eiffelturm

La Tour Eiffel, wie er auf französisch heißt, steht seit 130 Jahren im 7. Arrondissement und zieht jedes Jahr etwa 7 Millionen Besucher aus aller Herren Länder magisch an. Der Eisenfachwerkturm ist 324 Meter hoch und wurde zwischen 1887 und 1889 am nordwestlichen Ende des Champ de Mars, in der Nähe des Flusses Seine erbaut. Zweck war damals ein Eingangsportal mit Aussichtsturm für die Weltausstellung zu errichten.

Der Turm trägt den Namen des Erbauers, Gustave Eiffel und wurde zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution errichtet. Wer seine eigene Revolution machen und Veränderung in sein Leben bringen möchte, der kann mit seiner Liebe in die Stadt der Liebe fliegen und auf dem Turm niederknien und einen Heiratsantrag machen.

Bereits verheiratete oder nicht heiratswillige Menschen, können anstatt vor dem Aufzug lange Schlange stehen, einfach die Treppen nehmen. Wenn ein Fremdenführer dabei ist, lernt man sehr viel über den Turm und die Stadt.

Der schiefe Turm von Pisa

Der „Torre pedente di Pisa“, wie er auf italienisch heißt, ist höchstwahrscheinlich das bekannteste und beliebteste schiefe Gebäude der Welt und mehr als 1 Million Besucher pilgern jährlich dorthin. Der Bau des Weltkulturerbes hat gut 200 Jahre gedauert, weil der Glockenturm beim Bau des 3. Stocks anfing sich zu neigen. Erst 100 Jahre später gingen die Bauarbeiten für die restlichen vier Stockwerke weiter.

Der Turm war lange für Besucher geschlossen, und erst nach Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Derzeit neigt er sich 4 Grad und kann 500 Besucher täglich aufnehmen. Frühzeitig buchen ist angesagt. Tickets gibt es für 24,50 EUR p.P.

Die Niagarafälle

Etwa 12 Millionen Menschen besuchen die Niagarafälle an der Grenzlinie zwischen Kanada und den USA jährlich. Das Naturspektakel besteht aus drei Wasserfällen, den American Falls, den Breidal Veils und den Horseshoe Falls. Sie liegen im Verlauf des Niagra Flusses und entwässern vier Seen, den Lake Superior, den Lake Michigan, den Lake Huron und den Lake Erie. Das Wasser fällt in den Lake Ontario und fließt dann in den Atlantik. Die beste Sicht hat man auf der Kanadischen Seite und die beste Jahreszeit ist der Winter, weil kaum Touristen da sind, sich Eisberge bilden und man ein Luxushotelzimmer günstig finden kann.

Die Sphinx
Quelle: egypttravelguide.info

Taj Mahal

Das berühmteste muslimische Mausoleum der Welt und einer der neuen sieben Weltwundern, steht in Indien, in Agra. Der Tempel ist auch ein Wahrzeichen der Liebe. 12 Millionen Menschen pilgern jährlich dorthin und lassen sich von einem aus Marmor erbauten Traum verzaubern.

Der Großmogul Shah Jahan, ließ den Taj Mahal wenige Jahre nach dem Tod seiner Ehefrau und großen Liebe, Mumtaz Mahal erbauen. Sie hatte sich auf dem Sterbebett angeblich ein weltweit einzigartiges Grabmal gewünscht. Mumtaz Mahal starb bei der Entbindung ihres 14. Kindes im Jahr 1631. Etwa 20.000 Handwerker werkelten ca. 17 Jahre am Bauwerk rum und die edelsten Materialien wurden aus ganz Indien und anderen Regionen Asiens mit 1000 Elefanten herbeigeschafft. Tickets gibt es für Nicht-Inder für 19 USD zu haben.

Christo Redentor

Die Statue Christus der Erlöser, ist das Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Die 30 Meter hohe Statue wurde 1931 auf dem Berg Corcovado erbaut und im gut acht Meter hohen Sockel befindet sich eine Kapelle. Die Handspannweite beträgt 28 Meter. Die Statue sollte zum 100-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit von Portugal fertig sein, aber finanzielle Probleme verzögerten die Fertigstellung. Heute ist sie als Wallfahrtsort anerkannt. 4.000 Menschen besuchen die Statue täglich und Tickets kosten um die 12,50 EUR.

Die Sphinx

Die Sphinx von Gizeh in Ägypten ist eines der ältesten Bauten und stellt auch nach über 4.500 Jahren viele Rätsel auf. Die 73,5 Meter lange, sechs Meter breite und 20 Meter hohe Sphinx wurde zwischen 2600 und 2500 vor Christus erbaut, schaut wie ein sitzender Löwe mit Menschenkopf aus, aber keiner weiß was sie darstellen soll.

Berg Fuji

Der 3776,24 Meter hohe Fuji ist ein Vulkan und gleichzeitig der höchste Berg Japans. Der Fuji gilt als der schönste Berg der Welt und eine Besteigung kostet etwa 200 EUR, inkl. Übernachtung und Anfahrt.