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Diese Gerichte und Speisen gehören nicht ins Hochzeitsmenü

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Quelle: Pixabay

Eine Hochzeit ist ein besonderer Anlass – für das Brautpaar und die Gäste. Ein zentrales Element der Feier ist das Essen, auf das sich viele freuen. Doch Essen ist ein sensibles Thema, denn insbesondere hier greift die Devise: Alles ist Geschmacksache. Sicherlich ist es unmöglich, es allen recht zu machen. Es existieren allerdings Speisen und Gerichte, die ein Tabu für das Hochzeitsessen sind. Welche dies sind und warum, steht hier. Wer sie bei seinem Hochzeitsmenü ausspart, erhöht die Chance, dass die Gäste sich nicht wünschen, sie würden lieber daheim im Online Casino spielen.

Grünen Salat mit Sorgfalt auswählen

Salat ist eine beliebte Speise, die oft vor schwereren Gerichten auf den Tisch kommt. Darüber hinaus sieht sie dekorativ aus, ist gesund und wird von vielen gern gegessen. Trotzdem ist Salat mit Sorgfalt auszuwählen, damit er nicht zu früh das Köpfchen hängen lässt. Während in einem regulären Restaurant alles sehr schnell serviert wird, ist gerade bei großen Hochzeiten mit Verzögerungen bei der Essensverteilung zu rechnen. Dies bedeutet: Wenn Tisch 1 schon seinen Salat hat, nippt Tisch 28 noch an seinem Drink. Tisch 1 möchte jedoch nicht vorzeitig mit dem Essen beginnen und wartet deswegen darauf, dass alle anderen ihr Essen haben. In nur zehn bis 15 Minuten kann sensibler Salat wie Kopfsalat bereits in sich zusammensacken. Das Dressing durchnässt die grünen Blätter, wodurch sie nahezu ungenießbar werden. Aus diesem Grund ist es besser, zu robusteren Salaten zu greifen. Dazu gehören beispielsweise Römersalat und Chicorée.

Knoblauch als Stimmungskiller

Knoblauch ist köstlich und gehört zu einigen Gerichten einfach dazu. Jedoch ist Knoblauch für das Hochzeitsmenü ein Killer, denn der Geruch gefällt nicht vielen. Darüber hinaus sorgt er für einen unangenehmen Atem. Dieser wiederum kann die Stimmung trüben, zum Abbruch von Unterhaltungen führen und für Unwohlsein bei einigen Gästen sorgen. Beachtenswert ist zudem, dass Knoblauch Blähungen provozieren kann. Findige Köche finden einen Weg, Knoblauch zu umgehen und Gerichte auf andere Weise zu würzen.

Bitte keine Pizza

Pizza ist ein Klassikergericht, das vielen Gästen schmeckt. Einige Hochzeitspaare möchten es gar auf ihrer Feier haben, obgleich die italienische Nationalspeise nicht sehr glamourös wirkt. Das Paar möchte den Gästen – und insbesondere den Kindern – etwas Gutes tun und die Pizza daher in das Menü integrieren. Doch selbst Caterer mit italienischen Wurzeln raten von der beliebten Speise ab. Der Grund dafür ist so einfach wie unübersehbar: Die Pizza auf ansprechende Weise heiß und frisch zu halten, ist nahezu unmöglich. Beachtenswert ist außerdem, dass viele Zutaten der Pizza auf den ersten Blick nicht zu sehen sind. In einer Zeit, in der Nahrungsunverträglichkeiten und gar Nahrungsmittelallergien an der Tagesordnung sind, ist die Pizza als Hochzeitsessen also unangebracht.

wedding pizza
Quelle: Wick’s Pizza

Das geht auf die Hose

Es gibt Gerichte, die viele mögen, aber die sich schwierig essen lassen. Dazu gehören vor allem Rippchen, Hamburger und Sushi. Nicht jeder schafft es, sie so zum Mund zu führen, dass sie tatsächlich nur dort landen. Schnell ist das teure Designerkleid und der elegante Smoking mit Sojasauce, Ketchup oder einer anderen Sauce ruiniert. Dies wiederum ruiniert dem Gast den Abend und damit die Feier. Es ist also wichtig, um Gerichte wie diesen einen weiten Bogen zu machen.

Nicht zu delikat und aufwendig

Natürlich darf ein Hochzeitsmenü “fancy” sein. Immerhin dient es einem bedeutenden Ereignis. Doch es ist zu beachten, dass delikates Essen nicht jedem Gast schmeckt. Ein weiterer Grund ist, dass einige delikate Gerichte auf großen Hochzeiten mit mehr als 100 Gästen sich kaum ohne Geschmackseinbußen servieren lassen. Weißer, magerer Fisch ist köstlich, aber erfahrene Catering-Köche raten von ihm auf Hochzeiten mit vielen Gästen ab. Dies liegt daran, dass die Köche ihn punktgenau zubereiten müssen – bei vielen Hochzeitsgästen unmöglich. So kann es leicht zu Fehlern kommen, die letztlich aus dem delikaten Traum einen ungenießbaren Albtraum machen.

Essensschüsseln auf dem Tisch

Sind geeignete Speisen gewählt, kommt es auf ihre Präsentation an. Manch einer wünscht sich ein rustikales Fest mit gemütlicher Stimmung. Wie daheim sollen sich die Gäste fühlen, weswegen keine Kellner Essen servieren und es kein Buffet gibt. Essensschüsseln auf den einzelnen Tischen sollen für familiären Charme sorgen. Die Idee ist nett, aber stößt rasch an Grenzen. Oft endet sie in einem unübersehbaren Chaos, was alles andere als heimelig ist. Dies liegt ganz einfach daran, dass auf den Tischen nicht ausreichend Platz für die Schüsseln ist. Kunstvolle Blumengestecke und Weingläser finden auf einmal ihren Weg auf den Boden, da die Gäste sich auf dem Tisch Platz verschaffen müssen. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern sorgt zudem für Unruhe. Ist der Tisch sehr groß, kommen die Gäste nur an die Speisen, wenn sie aufstehen. Eine Person am Tisch übernimmt dann oft die Rolle des Kellners und bedient alle. Auch dies ist nicht wünschenswert. Wer dennoch nicht auf Schalen auf den Tischen verzichten möchte, sollte geschickt vorgehen: Eine Auswahl an Beilagen steht auf dem Tisch, während ein Kellner die Hauptspeisen serviert.