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Spektakuläre Rückkehr in den Ring

Rauta Mike
Iron Mike
Quelle: Wikimedia

Sie wissen es wahrscheinlich aus eigener Erfahrung: Casinospieler suchen oft und gern den Nervenkitzel. Und wenn Sie zu den Spielern gehören, die gern einmal im Handy Casino ihr Glück versuchen, wissen Sie, wie spannend es sein kann, auf die Ergebnisse von Spielrunden zu setzen. Viele Spieler, und in diesem Falle nicht nur die Sport- oder genauer gesagt die Boxfans wissen auch, dass demnächst ein Ereignis ansteht, bei dem der Ausgang wohl extra spannend wird. Denn mehrere der größten Namen im Boxsport sind plötzlich bei den Fans in aller Munde.

Der „Eiserne“ Mike ist zurück

Er zählt zu den Legenden im Boxen. 1986 gewann er mit 20 Jahren als bisher jüngster Boxer einen Weltmeistertitel im Schwergewicht. Außerdem war er der erste Weltmeister, der gleich­zeitig von den drei großen Boxverbänden WBC, WBA und IBF anerkannt wurde (damit war er der „Undisputed Heavyweight Champion of the World“, also unum­strittener Welt­meister im Schwergewicht). Er zählt zu den härtesten Punchern, die je im Ring standen. Zu seiner beeindruckenden Statisktik zählen 50 Siege in 58 Profi-Kämpfen, davon 44 durch K.O. Besonders in jüngeren Jahren waren seine Wildheit, Schlagkraft und auch Unkontrolliertheit im Ring bei den Gegnern regelrecht gefürchtet.

Die Rede ist natürlich von „The Baddest Man On The Planet“ (etwa: der böseste Mann des Planeten), den die Fans auch unter seinem berühmten Kampfnamen „Iron“ Mike Tyson kennen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Der inzwischen 53-jährige Tyson hat noch lange nicht genug. Er präsentiert sich in aktuellen Videos, die ihn beim Training zeigen, in beein­druckender Form. Bei einem Sportler seines Kalibers taucht da natürlich sofort die Frage auf: Plant er ein Comeback? Und er selbst höchstpersönlich hat dies nicht etwa dementiert, sondern schon recht konkrete Absichten formuliert. Allerdings nicht den Plan zur Fort­setzung seiner Profi-Karriere im Boxen, dafür ist auch Mike Tyson Realist genug. Geboxt werden soll aber trotzdem, und wer Mike Tyson heißt und noch solche harten und schnellen Schläge landen kann, der wird mit Sicherheit eine gute Show liefern. Fragt sich natürlich, wer ist so verwegen, mit ihm in den Ring zu steigen?

Bereit für den Boxring
Quelle: Unsplash

Wer ist Tysons Gegner?

Zu den möglichen Namen zählt Shannon Briggs. Auch er ist kein Unbekannter und wird schon recht konkret. „Das Geld ist da, das Geld ist fast da, viel mehr kann ich nicht sagen, ich lasse es dabei“, sagte der 48-Jährige. „Das ist für einen guten Zweck, ein Schaukampf, ich möchte, dass die Leute das verstehen. Wir alle wissen, dass es ein Schaukampf ist, und dann werden wir sehen, was wir noch im Tank haben. Es ist für einen wohltätigen Zweck, es wird Spaß machen, aber wir sprechen hier von Mike Tyson. Er schlägt von Natur aus hart, also könnte er mich treffen und mir eine Rippe brechen. Wir müssen also komplett vorbereitet sein.“

Was macht Holyfield?

Wo die Rede von Mike Tyson ist, da ist natürlich auch eine weitere Box-Legende nicht weit: Evander Holyfield. Unvergessen sind die beiden Tyson gegen Holyfield-Kämpfe von 1996 und 1997, die Tyson aller­dings beide verlor. Beim zweiten davon büßte Holyfield einen Teil seines Ohres ein, als Tyson ihn in einem seiner unbeherrschten Momente in selbiges biss. Und anschließend durch Disqualifikation den Kampf verlor. Die beiden haben also eine gemein­same Geschichte.

Daher überrascht es nicht, dass Evander Holyfield ein weiterer Name ist, von dem es Gerüchte gibt, dass er es mit Tyson aufnehmen will. Der ehemalige Schwergewichtler mit dem Kampfnamen „The Real Deal“ hat bestätigt, dass sein Team mit Tysons Leuten über einen möglichen Showdown spricht.

„Seine Leute haben mit meinen Leuten gesprochen, und wir haben noch nichts Handfestes abgeschlossen, aber wir sind auf dem Weg dahin“, sagte Holyfield. „Wenn es passiert, dann ist das kein Problem. Als ich den Leuten davon erzählte, sahen sie, wie ich trainierte, und sie mussten sozusagen nur zwei und zwei zusammenzählen. Wir müssen zusammenkommen, um so etwas zu machen. Aber Tatsache ist, ich hätte nichts dagegen, etwas in dieser Art zu tun.“

Neueste Entwicklungen

Was wohl weder Tyson noch mögliche Kontrahenten ahnten, ist nun eingetreten: Sicherlich befeuert durch die lauter werdenden Gerüchte um einen Comeback-Kampf Tysons, auch wenn dieser nur für wohltätige Zwecke veranstaltet werden sollte, hat sich ein in Deutsch­land nicht unbekannter Boxer zu Wort gemeldet. Der aktuelle WBA-Weltmeister Mahmoud Charr, ehemals Manuel Charr, fordert Mike Tyson zum Kampf heraus. Und setzt dabei seinen Titel auf’s Spiel. Angeblich hat die WBA nichts gegen einen solchen Kampf. Spannend wird, was Iron Mike dazu sagt. Wir werden es sicherlich bald erfahren.

Das Comeback von Tiger Woods

Tiger Woods, com seu pai, em 2004

Tiger Woods mit seinem Vater im Jahr 2004
Quelle: K. Kassens

Es gibt immer mal wieder einen Sportler, der seine Kollegen überragt und seiner Sportart über Jahre den Stempel aufdrückt. Michael Schumacher war einer in der Formel 1, Michael Jordan im Basketball und Steffi Graf im Tennis. Auch im Golfsport zog bis vor wenigen Jahren eine solche Lichtgestalt seine Kreise: Tiger Woods. Nachdem er zahlreiche Turniere gewonnen und Rekorde gebrochen hatte, kam es jedoch zu einem Knick in der einzigartigen Karriere von Woods. Umso eindrucksvoller war das Comeback, das ihm Mitte April 2019 gelang.

Vom Underdog zum Triumphator

80 Turniersiege hatte Tiger Woods im April 2019 auf seinem Konto – nur zwei weniger als der ewige Rekordhalter Sam Snead. Auch die 14 Siege von Woods bei den großen vier Turnieren, den sogenannten Majors, sind bemerkenswert. Lediglich Jack Nicklaus hat mit 18 Major-Triumphen mehr erreicht. Dennoch ging Woods im April 2019 nicht unbedingt als Favorit beim Masters an den Start. Zuvor hatte er in sechs Jahren nur ein einziges Turnier gewonnen, sein letzter Titel bei einem Major-Turnier war sogar schon elf Jahre her.

Woods hatte auch einen eher schleppenden Start in das Masters und konnte sich erst am dritten Tag in eine Spitzenposition bringen. Mit zwei Schlägen Rückstand hinter dem Italiener Francesco Molinari und gleichauf mit seinem Landsmann Tony Finau ging Woods als Zweitplatzierter in den letzten und entscheidenden Tag. Es entwickelte sich ein spannendes Rennen um die Spitze, erst am viertletzten Loch übernahm Woods die alleinige Führung. Diese gab er bis zum Schluss nicht mehr her. So gewann er das Masters letztlich mit einem Schlag Vorsprung.

Noch wertvoller als die rund zwei Millionen Dollar Preisgeld, die Woods für seinen Sieg erhielt, war für den Golfer sicherlich die Genugtuung. Nach Jahren des Leidens und der negativen Schlagzeilen hatte er es wieder an die Spitze seines Sports geschafft. Die britische Zeitung „Daily Telegraph“ bezeichnete Woods’ Sieg beim Masters als „Größtes Comeback seit Muhammad Ali“, und auch andere Medien sparten nicht an Superlativen.

Der große Absturz

Bis zum November 2009 lief es außerordentlich gut für Tiger Woods. Turniersiege am Fließband, Millioneneinnahmen aus Preisgeldern und Werbedeals, Ruhm und Ehre – dem Golfer muss sein Leben wie ein Traum vorgekommen sein. Doch im November 2009 nahm es plötzlich eine dramatische Wende: Das US-Magazin „The National Enquirer“ brachte ans Tageslicht, dass Woods seine Ehefrau Elin Nordegren betrogen hatte. In der Folge wurden immer mehr Details über Affären von Woods bekannt, und das Image des Golfers nahm einen erheblichen Schaden. Sponsoren distanzierten sich von ihm, unter anderem beendeten die Firmen AT&T und Accenture die Zusammenarbeit mit Woods. Im Sommer 2010 reichte Elin Nordegren die Scheidung ein.

Auch sportlich ging es mit Woods bergab. Zwischen September 2009 und März 2012 konnte er kein Turnier gewinnen. Dazu kam, dass er sich mit chronischen Rückenschmerzen rumschlagen musste. Im Jahr 2014 musste er deshalb zum ersten Mal operiert werden, drei weitere Eingriffe folgten innerhalb der nächsten drei Jahre. Im Mai 2017 wurde Woods von der Polizei aufgegriffen, als er bei laufendem Motor am Steuer seines Autos schlief. In seinem Körper befanden sich sowohl THC als auch Schmerz- und Schlafmittel sowie ein Antidepressivum. Die Bilder seiner Verhaftung gingen um die Welt. Da Woods sich schuldig bekannte, im Rauschzustand Auto gefahren zu sein, entging er dem Gefängnis und musste lediglich eine Geldstrafe zahlen, ein Fahrtraining machen und 50 Sozialstunden ableisten.

Der beste Golfer seiner Zeit

Tiger Woods war endgültig am Boden angekommen. Dabei hatte er eine beispiellose Karriere vorzuweisen. 1984 gewann er als Achtjähriger das prestigeträchtige Junior World Golf Championship. Im Jahr 1996, mit 20 Jahren, wurde er Profi und von Nike mit einem Sponsorenvertrag in Höhe von 40 Millionen Dollar ausgestattet. Diesen enormen Betrag rechtfertigte er im April 1997, als er als jüngster Golfer aller Zeiten das Masters gewann. Im Juni 1997, also nur 42 Wochen nach Beginn seiner Karriere, stand er an der Spitze der Golf-Weltrangliste. Mit nur 24 Jahren hatte er 2000 alle vier Major-Turniere mindestens einmal gewonnen, in den Jahren 2000 und 2001 siegte er sogar bei allen hintereinander. Weil das vor ihm noch keinem Golfer gelungen war, wird dieses Kunststück seitdem als „Tiger Slam“ bezeichnet.

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Bis Mai 2014 war Woods insgesamt 683 Wochen lang die Nummer eins der Golf-Weltrangliste, zwischen Juni 2005 und Oktober 2010 lag er sogar 281 Wochen ununterbrochen an der Spitze. Beides sind Rekordwerte, die möglicherweise niemals gebrochen werden. Auch wenn Tiger Woods inzwischen 43 Jahre alt und nicht mehr der dominante Spieler früherer Jahre ist, scheint er trotzdem noch längst nicht ans Aufhören zu denken. Vielleicht gelingt ihm ja sogar noch der eine oder andere Major-Sieg, und er holt sich die Rekorde von Sam Snead und Jack Nicklaus.