Ursprung des Valentinstags

Fiestas Lupercales
Quelle: Wikipedia

Fast überall auf der Erde wird am 14. Februar jeden Jahres der Valentinstag gefeiert. Die Tradition ist in sehr viele Länder vorgedrungen, wird aber in den Ländern unterschiedliche gefeiert. Es werden aber hauptsächlich an diesem Tag Blumen (insbesondere Rosen), Schokolade, Plüschtiere und viele Karten an liebe Menschen verschenkt. Auch nehmen sich Partner an diesem Tag die Zeit um einen Tag, oder einen Abend in trauter Zweisamkeit zu verbringen.

Einige Menschen sind der festen Überzeugung, dass der Valentinstag nichts weiter als eine Erfindung der Einzelhändler ist, die zwischen Weihnachten und Ostern nach etwas gesucht haben, um ihr Geschäft anzukurbeln. Tatsächlich aber hat der Valentinstag eine tiefere Bedeutung, die bereits mit den alten Römern begann.

Was haben die Römer damit zu tun?

Am 15. Februar pflegten die Römer ihre Götter zu ehren und baten sie, ihre Ernte und das Vieh zu schützen, sowie um Wohlstand und Fruchtbarkeit. Am Abend zuvor – dem heutigen Valentinstag – haben Männer und Frauen ihre Namen in ein Tongefäß gegeben und ein Kind bestimmte ein Paar. Beim anschließenden Festmahl feierte das Paar mit gemeinsamem Gesang, Tanz, Essen und viel Wein und lebte danach ein Jahr lang in innigster Vertrautheit zusammen.

Claudius der II, ein Gegner des Christentums, herrschte im dritten Jahrhundert nach Christus. Bischof Valentin hatte laut dieser Sage einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Sage nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius des II wurde er am 14. Februar 269 n. Chr. wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Der Valentinstag als Tag der Liebenden hat aber wahrscheinlich noch einen weiteren Ursprung im nahenden Frühling. Denn Mitte Februar beginnt die Paarungszeit der Vögel. Zudem war dieser Tag im römischen Reich ursprünglich der Göttin Juno (Beschützerin von Ehe und Familie) geweiht. Einerseits wurden der Göttin Juno an diesem Tag Blumen geopfert und andererseits schenkte man den Frauen Blumen. Die jungen Mädchen gingen an diesem hohen Festtag auch in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen. Ebenfalls fanden am 14./15. Februar schon zuvor die sogenannten römischen Luperkalien (Fest der Wölfin) statt, bei denen die Geschlechtsreiferituale zur ersten Menstruation von Mädchen abgehalten sowie nach erlangter Reife Ehen geschlossen wurden.

Im Jahr 496 nach Christus schaffte Papst Gelasius der I diesen heidnischen Brauch ab und ersetzte ihn durch einen Gedenktag an den heiligen Valentin.

Wie ist die Version der katholischen Kirche?

Der Valentinstag geht auf einen Bischof Valentin aus Terni in Italien zurück. Dieser lebte im 3. Jahrhundert nach Christus und vermählte Verliebte, obwohl ihm das verboten wurde. Als Geschenk überreichte er den frisch Vermählten einen Blumenstrauß aus seinem Garten. Wegen des Verstoßes soll der Bischof am 14. Februar 269 nach Christus auf Befehl von Claudius dem II hingerichtet worden sein. 100 Jahre später wurde daraufhin jeder 14. Februar gefeiert.

Eine Erweiterung der Sage bringt den Todestag Valentins mit dem römischen Fest Lupercalia zusammen, das auf den 14. Februar fiel. Es war der Feiertag der röm. Göttin Juno (griechisch: Hera), der Frau des Jupiter (griechisch: Zeus) und Schutzpatronin der Ehe. Junge Mädchen gingen wie bereits oben erwähnt an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen.

Junge Männer aus dem einfachen Volk zogen an diesem Tag Lose, auf denen die Namen der noch ledigen Frauen standen. Die so gelosten Pärchen gingen miteinander aus und manche sollen sich so ineinander verliebt haben. Dieser Volksbrauch galt vielen römischen Aristokraten als unmoralisch. Ehemänner schenkten ihren Frauen an diesem Tag Blumen. So kam es, dass sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers mischte und in die spätere Gesellschaft einsickerte.

 

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Wer war der heilige Valentin?

Der Überlieferung nach war Valentin von Terni ein armer Priester, der im dritten Jahrhundert unter dem nicht christenfreundlichen Kaiser Claudius II. in Rom lebte. Laut Legende schenkte er den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten. Außerdem sollen die Ehen, welche durch ihn geschlossen wurden, immer unter einem guten Stern gestanden haben. Nach der Überlieferung heilte er auch ein blindes Mädchen.

Valentin traute ebenfalls Soldaten, die laut kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten, nach christlichem Zeremoniell. Vermutlich war dies der Anlass, dass Valentin am 14. Februar des Jahres 269 auf Befehl von Kaiser Claudius II in Rom enthauptet und somit zum Märtyrer gemacht wurde. Der heilige Valentin gilt als Patron der Liebenden, Verlobten, Reisenden und der Bienenzüchter.

Valentin von Terni war im 3. Jahrhundert nach Christus Bischof von Interamna, dem heutigen Terni. Er wurde bei Krankheiten, wie etwa der Epilepsie, sehr oft von den Gläubigen um Hilfe gebeten. Bei diesem Patronat wurden Valentin von Terni und Valentin von Rätien gleichermaßen angerufen. Mit der Verehrung durch die Hilfesuchenden wurden beide Gestalten im Lauf der Zeit immer mehr vermischt.

Was steckt hinter diesem Fest?

Mit dem Festtermin entstand in Rom der Brauch, der den Maibräuchen ähnelt, dass junge, unverheiratete Männer aus einer Anzahl von Zetteln einen ziehen konnten, auf dem der Name eines unverheirateten Mädchens draufstand. Die durch das Los gezogenen Paare gingen gemeinsam durch die Stadt und manche sollen sich auf diesem Weg ineinander verliebt haben. Auf diese Weise mischte sich das ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers und floss in die spätere Gesellschaft ein.

Im Mittelalter kam dann der Brauch auf, dass heiratswillige Männer möglichst früh am Morgen der Angebeteten einen Blumenstrauß überbringen sollen. Denn eine Volksüberlieferung besagte, dass ein Mädchen den Mann heiraten werde, den sie am Valentinstag als erstes sehen würde. In England war es Brauch, sich am Valentinstag anonyme Liebesbriefe zu schicken, während man in Frankreich durch ein Los Valentin und Valentine bestimmte, die dann für ein Jahr lang eine Art Verlöbnis lebten. Die Tradition, Valentin als Patron der Liebenden zu feiern, kam im Mittelalter zunächst in Frankreich, Belgien und England auf. Die schriftlichen Valentinsgrüße wurden im 14. Jahrhundert erstmals nachgewiesen.

Früher galt der Valentinstag als Unglückstag für das Vieh. Darum durfte es an diesem Tag nicht arbeiten. Zudem war der 14. Februar auch Tag der großen Festmahlzeiten von Seefahrern, Gilden, Zünften und Bruderschaften. So trafen sich in den großen Hansestädten am Valentinstag die Zünfte zum gemeinsamen Freundschaftsmahl. Angeblich begann mit diesem Tag auch die eigentliche Faschingszeit mit großen Bällen, Künstler- und Maskenfesten.

Seit uralter Zeit ist es also Tradition, dass sich die Menschen einander am Valentinstag Blumen (meist geschmückt mit roten Herzen) schenken. Aber es werden auch viele Süßigkeiten und kleinere Geschenke wie z. Bsp. Unterwäsche verschenkt. In manchen Schulen verteilen die Schüler Karten mit Nachrichten an Ihre Mitschüler, und manch glückliche treten eine kurze Reise an. Die althergebrachte Karte mit einem Liebesschwur ist aber immer noch sehr gerne von der Weiblichkeit gesehen.

Psychologie des Valentinstags

Was hat der Valentinstag nun mit der Psychologie der Paare zu tun? Es gibt sehr viele wissenschaftliche Studien über dieses Thema und das nachfolgende trifft wohl am besten zu:

In keinem anderen Monat des Jahres trennen sich so viele Paare wie im Februar. Ist der Valentinstag also vielleicht doch nicht nur Geldmacherei, sondern wichtig für die Liebe?

Über nichts kann man kontroverser diskutieren als über den Valentinstag. Feiert man ihn nun, schenkt man dem Partner etwas oder verzichtet man demonstrativ darauf und beschließt, die Blumen lieber an einem anderen Tag zu überreichen – schließlich will man die Industrie nicht unterstützen. Psychologen warnen aber: Paare sollten den Valentinstag nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Viele verweigern sich dem Valentinstag bewusst, da sie ihn für einen kommerziellen Tag halten. Blumen? Kann man im Grunde an jedem Tag des Jahres verschenken. Stimmt auch, nur muss man das dann auch wirklich tun. Und genau da liegt das Problem. Deswegen raten Paarpsychologen dazu, den Valentinstag zu begehen und seine Liebe zu feiern! Denn allzu oft vergisst man im stressigen Alltag, dass der Partner etwas Besonderes ist, für das man dankbar sein sollte!

Dies gilt vor allem für Männer, die diesen Tag zu oft auf die leichte Schulter nehmen – Männer sollten beachten, dass ein schlechtes Geschenk besser ankommt, als kein Geschenk!

Aber egal wann und wie – in fast allen Ländern und Kulturen der Welt wird die Liebe gefeiert. Partner freuen sich auch, wenn Sie nicht nur auf ein bestimmtes Datum warten müssen, um Ihrer Gefühle zum Ausdruck zu bringen – Sie können und sollten dies jeden Tag tun.